Wie unterstützt Ergotherapie Kinder mit unilateraler Cerebralparese?
Shownotes
In dieser Episode spricht Ergotherapeutin Anke Stade über die Therapie von Kindern mit unilateraler Cerebralparese:
Das erwartet dich in dieser Episode:
- Was unilaterale Cerebralparese genau ist.
- Welche Therapieformen es gibt.
- Wie Anke Stade am SPZ Kinder mit unilateraler Cerebralparese unterstützt.
Fragen und Themenvorschläge
Weiterführende Links und Tipps der Redaktion:
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00:00:05: Sinclusion der Schubmann Podcast für Familien
00:00:09: mit Kindern.
00:00:10: Mit Behinderung
00:00:13: Und wie immer mit Andrea und mir der Cora.
00:00:16: Unser heutiger Gast ist Anke Stade, hallo Anke!
00:00:18: Hallo
00:00:19: Anke.
00:00:19: Hallo Andrea.
00:00:22: Schön, dass du bei uns im Studio bist.
00:00:24: wir widmen in unserem Schuchmann-Podcast ja immer eine ganz konkrete Frage und die ist dieses Mal Wie unterstützt Ergotherapie Kinder mit unilateraler Zerebralpareso?
00:00:31: Anke-Stade ist nämlich Ergotherapeutin am SPZ Osnabrück, am Kinderhospital Osnalbrück.
00:00:37: Dort begleitest Du Kinder unter anderem mit unilateraler Zereoralparesow Und zwar, das muss ich wirklich sagen habe im Vorgespräch gemerkt mit viel Freude und noch mehr Engagement hatte ich hier tatsächlich so den Eindruck.
00:00:50: Und wir müssen glaube ich aber ganz am Anfang erst einmal
00:00:54: für
00:00:54: alle, die es nicht wissen erklären.
00:00:57: Was unilaterale Zerebralparese ist?
00:00:59: Ich glaube zerebralparese ist den meisten, die uns hören ein Begriff darunter.
00:01:04: Zählt man ja eine Gruppe von Bewegungs- und Haltungstörungen, die durch eine nicht fortschreitende Schädigung des Gehirns und zwar vor nach oder während der Geburt verursacht worden sind.
00:01:17: Unilaterale Zerebralparesa ist.
00:01:19: Anke, dein Auftrennt!
00:01:22: Sehr gerne.
00:01:23: Ja das war schon mal hervorragend definiert und ich brauche jetzt ja nur noch ergänzen die unilateralen Zerebralparese Die taucht dann auf wenn im Grunde die Schädigungen die im Gehirn vor unter oder nach der Geburt entstehen einseitig sind Und dann sieht man normalerweise auch die motorischen Einschränkung eben nur auf einer Seite und dann spricht man von der unilateralen Zerebalparease also einsetigen oder halbseitigen.
00:01:47: Und vielleicht kann ich noch ergänzen, wenn wir heute über die Kinder mit der unilateralen Zerebralparese sprechen.
00:01:53: Wenn wir ganz sauber sind in der Definition dann sind die Zerebalparesen bis einschließlich zweites Lebensjahr definiert.
00:02:00: Ich habe aber auch Kinder, die zum Beispiel mit drei vier oder wenn sie älter sind einen Schlaganfall haben weil unter der OP bei einer Herz OP etwas passiert ist oder sie tatsächlich ein Aneurysm oder Ähnliches hatten und dann eine Blutung haben im Gehirn, dann spricht man nicht mehr von einer unilateralen Zerebralparese sondern tatsächlich von einer sozusagen normalen Hemiparese als einer Halb-Seitenproblematik oder Halbseitenlehmung wie man sich auch von Erwachsenen kennt die einen Schlaganfall haben.
00:02:28: Und mit den Kindern beschäftigst du dich aber auch schon noch?
00:02:30: Ganz genau.
00:02:31: Also wir fragen im Grunde nicht danach, wie die Hemiparese entstanden ist sondern das ist zwar auch wichtig durch die Diagnostik durch unsere Ärztinnen aber was die Therapie angeht es tatsächlich gar nicht so unterschiedlich wie nachher noch sehen werden.
00:02:47: von daher war das mir jetzt einfach nur wichtig dass alle wissen ein Kind das eben keine Zerebralparese hat sondern eine Hemiparese aufgrund zum Beispiel eines kindlichen Schlagernfalls die zählt auch mit da rein zu den Kindern mit denen ich arbeite.
00:03:00: Okay,
00:03:01: sehr gut.
00:03:02: Was müssen Eltern denn beachten?
00:03:05: Worauf sollten sie achten und hellhörig werden um eine unilaterale Zerebrieparise bei ihrem Kind zu erkennen?
00:03:12: Ich glaube das ist gerade in den frühen Jahren bestimmt noch mal besonders schwer.
00:03:17: Das ist es vor allem die Zeichen, die zeigen sich oft eher so ein paar Wochen bis Monate nach der Geburt weil wir reden ja eigentlich von einer Hinschädigung schon Mutterleib passiert sein kann oder eben während Geburt oder kurz danach.
00:03:33: Und am Anfang bewegen Babys sicher sehr unterschiedlich und auch noch gar nicht so fein, viele dieser Auffälligkeiten die wir dann bei den Kindern später sehen zum Beispiel dass sie eine Hand weniger einsetzen das es beim Laufen Schwierigkeiten gibt können wir bei dem Baby's noch gar nichts zu sehen.
00:03:48: Was wir aber schon sehen können oder wo ich dann auch durchaus Erzieherin und Eltern immer darauf aufmerksam mache, auch Fortbildung.
00:03:55: Wir wollen eigentlich bei Babys in den ersten Lebenswochen, Monaten... sehen den Einsatz beider Hände und bei der Füße.
00:04:02: Also wenn sich der Körper so halbwegs symmetrisch bewegt, mit Symmetrisch meine ich jetzt nicht immer alles gleichzeitig sondern tatsächlich ne?
00:04:09: Der rechte Arm bewegt sich unter linke Arm und rechts greibe ich mal zu und links greibe Ich mal zu dann ist eigentlich alles in Ordnung.
00:04:14: Manchmal sagen Eltern sowas wie ich glaube mein Kind wird Rechtshänder weil er benutzt die linke Handschnee Und wir reden gerade von einem sieben Monate alten Baby.
00:04:23: das ist der Moment wo ich sehr hellhörig werde.
00:04:26: Da gucken wir nochmal hin Weil dass es nicht normal Alter.
00:04:30: Also wenn die Kinder älter werden und mehr eine Hand nehmen als die andere, so ab zwei, zweieinhalb ist das völlig in Ordnung.
00:04:35: Das ist normal in der Entwicklung aber bitte nicht in den ersten zwölf Lebensmonaten.
00:04:39: da sollen sie beide Hände so viel wie Sie können neben experimentieren ausprobieren.
00:04:43: Und ein anderer Punkt wo wir durchaus hellhörig werden ist wenn wir merken dass ein Kind sich zu einer Seite super umdrehen kann zur anderen aber so gut wie gar nicht weil wir ja gerade drüber gesprochen haben und die laterale Zerebalpräse bedeutet eine Seite ist betroffen und es kann zum Beispiel eben bedeuten dass die eine Seite deutlich schwächer ist, weniger koordiniert und dann kriege ich einfach nicht den Dreher nach rechts oder den Drehrer nach links.
00:05:04: Und auch das Laufen ist teilweise verzögert, dass die Kinder eben nicht diesen Meilen schneiden bis zu achtzehn Monate erreichen sondern deutlich später
00:05:13: laufen.".
00:05:14: Ich denke jetzt gerade an die ganzen U-Untersuchungen, die man ja mit den Kindern macht, ist es etwas wo die Ärzte tatsächlich auch drauf gucken?
00:05:21: Oder darauf gucken sollten?
00:05:22: Da sollte man als Eltern auf jeden Fall nochmal extra schauen wenn man da einen Verdacht hat.
00:05:28: Oder ist das in diesen Untersuchungen auch mit drin?
00:05:32: Das ist prinzipiell mit drinnen, weil ich gucke mir ja an wie sich das Neugeborene beziehungsweise dann auch der Säugling bewegt aber es ist sehr unterschiedlich.
00:05:43: Ich glaube auch von der Erfahrung her also obwohl auf der einen Seite die Zerebralpaarese eigentlich die häufigste Neurologische und motorische Entwicklungsstörungen ist, also neurologisch bedingte motorische Entwicklungsstörung ist die wir bei Kindern haben.
00:05:56: Ist sie trotzdem ja nicht so häufig?
00:05:59: Das heißt nicht jeder Kinderarzt sieht jede Woche ein Kind mit einer Zentralpaarese.
00:06:03: Deshalb kann ich mir vorstellen gerade wenn es sehr dezent feine Paaresen sind dass die durchaus untergehen Und Eltern durchaus auch öfter berichten Im Alltag fällt mir das auf oder ich habe so den Eindruck irgendwas stimmt nicht so richtig Aber mein Kinderarzt glaubt mir nicht.
00:06:18: Also auch das passiert durchaus manchmal für Eltern oft sehr frustrierend, vor allem wenn dann die Diagnose irgendwann gestellt wird.
00:06:24: Manchmal vielleicht auch relativ spätgestellt wird dass sie sagen ja ich habe es doch schon immer gewusst.
00:06:29: deshalb glaube ich ist kann beides sein.
00:06:30: Es kann sein, dass ein Kinderarz auf die Idee kommt den Eltern zu sagen Gucken Sie doch noch mal hin und schauen nochmal bei einem Neurologen oder gehen zum Beispiel ins SPZ zu den neuropäliaterinnen dort Oder eben dass die Eltern sagen da passt irgendwas nicht so ganz
00:06:44: Wenn ich das Gefühl als Mutter habe, dass ist schon mehr über die rechte Seite und mein Kinderarzt sagt wächst sich aus.
00:06:51: So der Klassikersatz kennen wir alle.
00:06:54: Wie komme ich denn dann ins SPZ wenn er mir keine Überweisung macht?
00:06:58: Schwierig weil wir dürfen nur auf Überweisungen eines Kinderarzes arbeiten.
00:07:02: Das ist tatsächlich so ein bisschen tricky.
00:07:06: Ich zweit Meinung einholen
00:07:09: Ja, wobei ganz ehrlich es ist ja schwer ein Kinderarzt zu finden.
00:07:14: Also Eltern sind ja oft froh wenn sie irgendeinen Kinderarz irgendwo gefunden haben und das ist tatsächlich ein heikles Thema.
00:07:22: also ich glaube dass die meisten Kinderärztinnen eigentlich kein Problem damit haben zu sagen holen Sie sich eine Zweitmeinung um SPZ weil vielleicht übersehe ich hier auch was.
00:07:31: im Zweifelsfall haben wir sehr besorgte Eltern und können die beruhigen uns sagen ne Ihre Kinderärztin, ihr Kinderarzt hat völlig recht sehen wir auch so.
00:07:40: Das ist eher meine Erfahrung die ich habe.
00:07:43: wenn es sich tatsächlich ein Kinderarst so quer stellt weil er sagt Leute ihr müsst das spaziell nicht extra behelligen weiß ich gerade spontan auch keinen so richtig super guten Tipp, aber im Zweifelsfall denke ich kann man auch nochmal gucken ob in einer Kinderklinik oder Neurologen sind.
00:08:03: Ob wem man so findet oder einen Orthopäden die haben oft auch also Kinderorthopedien und Orthopädien haben oft ein guten Blick dass man einfach noch mal eine zweite Meinung einholt.
00:08:12: und sollte dann diese zweite Person der Meinung sein ja doch Wir sehen diese Auffälligkeiten auch.
00:08:18: Dann lässt sich vielleicht möglicherweise ja auch der überweisende Kinderarzt dann überzeugen, die Überweisung auszustellen.
00:08:23: und dann schauen wir dann noch mal oder unsere Ärztinnen noch einmal gründlich drauf.
00:08:28: Gehen wir davon aus dass der große große Teil der Kinderärzte tatsächlich dann eben weiter leitet und sagt Mensch guckt da auf jeden Fall nochmal auf sie tun Sie ne?
00:08:37: Die die die die ich kennengelernt habe die sind da eigentlich immer bislang sehr gut gewesen.
00:08:43: wenn wir dann noch mal ein bisschen mehr in die Zukunft gucken, also die Kinder, die da tatsächlich eine unilaterale Zerebralparesa haben.
00:08:51: In den weiteren Jahren haben sie denn durch ihre Beeinträchtigung andere Herausforderungen als Kinder deren beide Körperseiten betroffen sind?
00:09:01: Sind das andere Herausforderungen, die Sie haben?
00:09:03: Also es sind auf jeden Fall andere.
00:09:05: im Sinne von ich habe ja eine funktionsfähige, vollfunktionsfähige Körperhälfte.
00:09:10: Das heißt Ich habe auf jeden fall eine Hand Normalfall, wenn ich nicht noch zusätzlich eine motorische Entwicklungstörung habe, was auch öfter mal vorkommt.
00:09:19: Dann hab' ich eine geschickte Hand und eigentlich auch ein normal geschicktes Bein.
00:09:22: Und diese Erfahrung ist definitiv ja schonmal einer anderer Lernerfahrung als von einem Kind das Bitesides betroffen is'.
00:09:29: Wobei wir auch immer dazu sagen müssen, bitesides besoffene Kinder sind oft nicht auf beiden Seiten identisch betroffen.
00:09:35: also es gibt Kinder die haben eine Zerebralprärie, eine Bilaterale auf beiden Seiden aber dies auf einer Seite vielleicht nur ganz dezent ausgeprägt.
00:09:42: dann kommt sie einen manchmal sogar vor wie eine unilaterale Zerebralparese.
00:09:46: Aber was wir festhalten können ist, dass die Wahrscheinlichkeit erfolgreich durch den Alltag zu kommen mit einer unilateralen Zerebalpareese größer ist weil ich einfach eine funktionierende Körperhälfte habe, die mir weniger Stress macht.
00:10:00: Wichtig ist trotzdem, frühzeitig etwas zu tun habe ich den Vorgespräch entnommen weil man sonst nämlich anfängt zu lernen nur mit der starken Hand zu agieren.
00:10:09: Deshalb die Eltern schon früh sagen das wird ein Rechtshänder, es wird eine Linkshänderin, weil halt eben noch einer Hand benutzt wird und das erlernt man natürlich auch.
00:10:15: also wenn mir dir eine Hand irgendwie nicht viel bringt dann hab' ich ja auch keinen Bock die zu trainieren.
00:10:19: Ich glaube dass liegt in der Natur des Menschen.
00:10:22: Deine Hauptaufgabe hast du mir erzählt unter anderem ist am SPZ Dass Du mit dem Assisting-Hand Assessment arbeitest.
00:10:29: Vielleicht kannst du dem Zusammenhang mal erklären am besten für Leyen, was das ist und was du da machst.
00:10:37: Das Assisting Hand Assessment oder AHA ist eines meiner Lieblings Assessments, also eines meiner lieblings Bewertungsinstrumente.
00:10:43: Es ist extra für Kinder mit Zerebralparese entwickelt worden und vor allem mit unilateraler Zerepralparease.
00:10:49: das war so.
00:10:49: die allererste Entwicklung kommt aus Schweden weil die Schädinnen da gesagt haben normale Motorik-Tests können wir mit unseren Kindern eigentlich nicht machen weil die normalen Motorik Tests sind eigentlich an den Anfangszeichen gesunden Kindern ausgerichtet.
00:11:01: Und wenn man ein Kind hat mit einer zerebral Parese egal ob unilateral dann fallen die meisten in den Leistungen sehr, sehr schlecht aus und ich habe eigentlich nichts worauf ich aufbauen kann.
00:11:12: Nichts was ich vergleichen
00:11:12: kann.".
00:11:13: Und das Assisting Hand Assessment gibt es inzwischen sehr vielen verschiedenen Varianten.
00:11:19: Die erste Variante, die bei uns auch am meisten oder bei uns eingesetzt wird – weil dafür bin ich ausgebildet und geschult – ist die Variante von achtzehn Monaten bis achtzehnt Jahren.
00:11:28: Es deckt also schon eine große Altersspannarbeit ab!
00:11:31: Das ist eine Spielsituation am Tisch.
00:11:34: Wenn ein Kind mit achtzehn Monaten noch nicht frei sitzen kann, dann können auch die Eltern das Kind auf dem Schoß halten.
00:11:38: Ansonsten sitzen die Kinder bei mir auf einem Tripdrab oder auch wenn sie größer sind auf normalen Stuhl.
00:11:43: Hauptsache Sie haben eine gute Sitzposition, setzen stabil damit sie eben die Hände frei haben um zu hantieren.
00:11:48: Ich habe es hier gerade so vorgemacht spontan.
00:11:51: und Dann gibt es den AHA-Koffer, da sind ganz viele Spielmaterial drin.
00:11:57: Also das können Holzsymbolen sein, das ist eine Spieldose wo dann eine kleine Figur drin ist und Musik gemacht wird.
00:12:05: Da gibt's einen Schloss mit einem Schlüssel dass man aufschließen muss Aufziehtiere, alles Duplesteine, alles Mögliche was auffordert beide Hände einzusetzen.
00:12:14: Und je nach Alter des Kindes nutze ich dann entweder nur das Spielmaterial.
00:12:18: Das ist bei den Jüngeren so bis drei vier fünf Jahre ungefähr.
00:12:22: Wenn die Kinder etwas älter werden, dann haben wir zwei Geschichten zur Auswahl.
00:12:25: Einmal einen Zauberwald und eine Geschichte im Weltall.
00:12:30: Und dann müssen die Kinder Karten ziehen.
00:12:31: und auch da kann ich schon wieder gucken, welche Hand zieht die Karte?
00:12:34: In welcher Hand lösen Sie das Gummiband von den Karten.
00:12:36: Okay ja es geht gar nicht um die Geschichte.
00:12:38: Es geht einfach darum dass sie anführungszeichen abgelenkt sind damit sie einfach das
00:12:42: tun.
00:12:42: Denn die älteren Kinder sind ja oft schon sehr Therapie erfahren und wissen wenn ich dazu Frau Stade gehe zur Aerotherapie im SPZ dann will die sehen wie meine betroffene Hand agiert.
00:12:50: also mache ich das auch mal!
00:12:52: Also lieber Eltern diese Folge ist nicht für eure Kinder geeignet wenn ihr nochmals SPZ nach Hause nach Brück wollt.
00:12:57: Aber das Tolle ist, dass die Geschichten so cool und spannend sind, dass die echt mit der Zeit vergessen.
00:13:01: Dass sie eigentlich in einer Diagnostik-Situation sind und wir spielen und haben Spaß und es ist aufregend und ich sehe ganz viel!
00:13:07: Und für die älteren Kinder, also ab acht, neun, zehn gibt's noch einen Spiel.
00:13:14: Das ist so eine Art Fürgewind was Sie gegen die Zeit spielen und wo sie auch Karten ziehen müssen und kombinieren müssen und da fieber ich auch mal ganz toll mit.
00:13:22: Letzten eines gehts jetzt eigentlich nur darum eine Person Spiel oder in eine Aktivität zu bringen und so schauen, wie setzt sie die Betroffene Hand ein.
00:13:31: Und dann habe ich einen Rating.
00:13:33: was ich hinterher durchgehe da sind insgesamt zwanzig Items.
00:13:37: Ich bewerte immer von eins bis vier wobei ein Punkt wäre wird gar nicht gemacht und vier wäre super gut gemacht.
00:13:43: eigentlich keine Auffälligkeiten und irgendwas dazwischen ist das meistens.
00:13:48: Am Ende gibt es dann einen Punkt wert Und diesen Punktwert kann man ganz gut dann, wenn man das nach ein, zwei, drei Jahren nochmal macht auch vergleichen und zu schauen.
00:13:56: Hat sich was verändert in der Entwicklung?
00:13:58: Es gibt zum Glück... Das kann ich schon mal alle beruhigen mit Kindern mit Zerebralparese insbesondere unilaterale Zerebralpareese.
00:14:05: es gibt selten Rückentwicklungen.
00:14:07: ja also das heißt ein Kind mit einer guten Handfunktion schon in den ersten ein-zwei Lebensjahren wird höchstwahrscheinlich immer eine gute Handfunction haben.
00:14:15: Ein kind mit einer nicht so guten Hand Funktion kann teilweise eine deutlich bessere Handfunktion erlernen.
00:14:22: Aber ob es das wirklich kann, ist so ein bisschen üei.
00:14:25: Das können wir nicht sagen und da bitte ich eigentlich auch immer alle Ärztinnen und alle Therapeutinnen vorsichtig zu sein zwischen dem.
00:14:32: wir schüren zu viel Hoffnung und wir sind sehr realistisch.
00:14:36: Ich mache jetzt gerade einen kleinen Sprung aber ich habe oft Eltern die mir berichten dass ihnen von ÄrztInnen nach der Diagnose gesagt wurde ihr Kind wird nie das können, ihr Kind dass alles nicht können.
00:14:48: Und bei denen wird auf der einen Seite ein Ergaz geweckt, gleichzeitig aber auch ist das unglaublich hart und wir wissen eigentlich heute, dass wir so etwas nicht sagen können weil wir keine Ahnung haben wie sich ein Kind entwickelt.
00:14:59: und es gilt eben auch für unsere Kinder mit der unilateralen Zerebralparese.
00:15:03: und das heißt wenn ich ein Kind mit zwei Jahren habe und es schneidet nicht so gut ab im Assisting-Heint Assessment bin ich noch nicht allzu sehr beunruhig weil ich genau weiß manche machen ihre Sprünge mit guter Therapie halt jetzt die nächsten drei vier fünf sechs Jahre Manche auch nicht.
00:15:17: Aber wir sehen es immer erst nach ein paar Jahren und deshalb ist Therapien nämlich auch so wichtig.
00:15:22: Ja, das ist jetzt meine Frage.
00:15:24: Ich habe mich ja früher auch so bisschen damit beschäftigt und komme aus der Zeit wo... Ganz viel SI und Körperwahrnehmung.
00:15:30: Und die Hand mit reinholen, spielerisch und bloß nicht aufs Defizit irgendwie gucken kam.
00:15:35: Und dann genau das Gegenteil mit der Constraint-Induced Movement Therapy wo man die Hand, die so richtig gut tut, stillgelegt hat ich sage das mal ein bisschen vorsichtig und das Kind fassiert hat zerebralparätischen Hand zu agieren.
00:15:51: Und ich weiß, dass das gehörig außer der Mode gekommen ist und es auch eine neue Leitlinie zur Behandlung ist.
00:15:56: aber du bist ja eine erfahrene und gut sehr gut ausgebildete Praktikerin!
00:16:02: Ich bin neugierig was jetzt gerade dran ist in der Therapie, Anke?
00:16:06: Jetzt gerade ran ist eigentlich bimanuelles Training so weit es geht.
00:16:09: Ich hole auch noch mal ein bisschen aus.
00:16:11: Ich glaube, im Jahr zwei Tausend vierzehn ist eine ganz große Metastudie von tollen australischen Forscherinnen rausgekommen die sich ganz viele Studien angeguckt haben aus den letzten Jahren geschaut haben, Kinder mit unilateraler Zerebralparise.
00:16:23: Was wirkt da?
00:16:24: oder was wirkt dann nicht?
00:16:25: Jetzt müssen wir mal ganz vorsichtig sein mit den ganzen Evidenzen weil in diesen Studien sind tatsächlich zwei ganz typische Therapiemethoden die viel eingesetzt werden und wurden sehr schlecht weggekommen, nämlich wird nicht empfohlen.
00:16:38: Das ist einmal die Bobarttherapie, die vor allem von Physiotherapeutin viel genutzt wird und es ist die Sensorische Integrationstherapies, die sie sehr gerne von Ergotherapeuten benutzt wird.
00:16:48: Und das war ein großer Aufstrei in beiden Communities – ich sage da gleich auch noch mal so ein bisschen was zu.
00:16:55: Was aus diesen Studien auf jeden Fall rauskam, war eben diese Empfehlung unter anderem Constraint-Induced Movement Therapy anzuwenden.
00:17:03: Weil das einen großen Wirkungseffekt hat und Andrea hat es ja gerade schon mal angesprochen.
00:17:07: Diese Constraind Induced Movement therapy kommt eigentlich von den Erwachsenen aus der Schlaganfalltherapie Und bei den Erwachsenen haben wir uns zum Teil so gemacht dass die wirklich mehrere Stunden am Tag ihre Hand weggebunden haben ihr guter hand und alles nur noch mit der betroffenen Hand gemacht haben.
00:17:23: eine wahnsinnig anstrengende, aber auch effektive Therapie.
00:17:27: Das muss man einfach sagen.
00:17:29: und für Kinder hat man versucht das Ganze dann zu modifizieren.
00:17:33: darum sprechen wir oft von M-Zimt also Modified Constraint Induced Movement Therapy Und die ist auch noch nicht völlig out.
00:17:42: Die wird aber inzwischen sowohl von der Leitlinie als auch von den australischen Kolleginnen vor allem dann empfohlen wenn ein Kind diesen Erlernten nicht gebraucht zeigt.
00:17:51: Oder wenn es noch so jung ist, das gibt nämlich auch das Baby-Zimt, dass das Kind noch gar nicht auf die Idee gekommen ist, die etwas schwächere Hand einzusetzen und stumpf einfach immer die Hand, die sich sowieso besser bewegt nimmt.
00:18:03: Und dann kann man... Das machen zum Beispiel Kolleginnen in Fuchterreuth im Süddeutschland in der Klinik und die machen richtig tolle Projekte und zeigen den Eltern ganz tolle Sachen.
00:18:12: Die begleiten Eltern und zeigen tolles Spielmaterial und dann sorgt man dafür entweder durch einen kleinen Handschuhe oder noch besser indem die eine Hand Fitte, Rassel oder irgendwas hält und dann versucht man die anderen zu ermutigen auch was zu greifen.
00:18:22: Und das ist so eine Art modifiziertes Zimt-Training und es sollte man solange machen bis eine Idee von ich kann etwas greifen?
00:18:32: Ich kann etwas halten wenn man es mir in die Hand legt oder wenn ich es mehr in die hand lege und ob da eigentlich aktuell zumindest das sogenannte bimanuelle Training für die jüngeren Kinder hauptsächlich empfohlen.
00:18:44: und was man einfach mal dazu sagen muss, wenn Kindertherapie kriegen ist ja meistens so einmal die Woche.
00:18:49: Das ist nett aber nett bringt uns nicht weiter.
00:18:54: Zimt ist deshalb vor allem so effektiv gewesen, weil so viele Wiederholungen drin waren.
00:18:59: Das heißt wenn ich die eine Hand nicht benutzen darf und dann mache ich ganz viel mit der betroffenen Hand Und man hat gesehen Wenn wir das hinkriegen Mit bimanuellem Spiel oder bimanuelle Aufgaben Dann haben wir eigentlich den gleichen Effekt wie beim Zimt-Training.
00:19:16: Nur, dass ich eben nicht auf die Hand verzichten muss und es fühlt sich nicht so unnatürlich an.
00:19:20: Ich glaube auch, dass Eltern und Kinder ein bisschen weniger psychischen Stress dabei haben.
00:19:24: Aber ich möchte das Zimten nicht verteufeln!
00:19:25: Das ist gut eingesetzt und passend eingesetzt kann es durchaus echt wichtig sein.
00:19:29: Apropos Effektivität und Intensiv Da müssen wir zum Schluss auf jeden Fall noch mal kurz darauf zu sprechen kommen, weil am SPZ in Osnabrück habt ihr da tatsächlich etwas ganz Besonderes ins Leben.
00:19:41: Wir rufen und zwar eine Woche lang Intensivtherapie mit Kindern mit unilateraler Zerebralparäse.
00:19:48: Und du sagst uns jetzt einmal warum das so toll ist?
00:19:53: Das sage ich sehr gerne genau.
00:19:54: unsere Hand also unser Handintensivprojekt gibt es seit.
00:19:58: Wir haben uns da so ein bisschen abgeguckt vom SPZ Oldenburg.
00:20:02: Die haben das nämlich auch ins Leben gerufen?
00:20:04: Ja,
00:20:05: liebe Größe an dieser Stelle nach Oldenburger.
00:20:06: Genau!
00:20:07: Da haben es übrigens die Physiotherapeutinnen gemacht.
00:20:09: Also ne?
00:20:10: Ein Robotspiloterapie ist ganz
00:20:12: wichtig.
00:20:12: Super
00:20:14: und die Idee hinter dieser Woche eigentlich in abgespeckter Form das zu machen, was in so drei- wöchigen Intensivriers zum Beispiel in München gemacht wird oder einen zweiwöchig Intensifrias.
00:20:24: In Düsseldorf gibt es auch eine Einrichtung die das macht und wir machen sie halt eine Woche.
00:20:28: ambulant sind fünf Tage und wir haben zwischen sechs bis acht Kindern meistens im Grundschulalter vielleicht mal ein bisschen älter und diese Kinder kriegen eine Woche lang ja Therapie pur quasi in Gruppe und das heißt Wir machen immer eine Einheit wie manuelles Training.
00:20:46: Bei manchen Kindern tatsächlich auch ein bisschen Zimt mit rein, je nachdem so wie es passt und wir machen mindestens eine Einheit wenn nicht sogar zwei am Tag.
00:20:54: Zieltraining das heißt diese Kinder haben vor alle einen Termin bei uns, wo wir unter anderem das sogenannte COPM machen.
00:21:00: Das ist ein Interview, das von kanadischen Ergotherapeutin entwickelt wurde und da kann man super Ziele bzw Anliegen im Alltag rauskitzeln.
00:21:08: Und da kommen so total spannende Sachen wie ich möchte die Gummibärchentüte aufmachen können ohne dass anschließend alles auf dem Boden liegt oder ich möchte beim Schleichtier selber den Sattel aufstecken können oder bei der Playmobilfigur das Schwert in die Hand stecken können.
00:21:21: also Dinge an die wir als Therapeutenen Eltern anlegen ist mit Messer und Gabel essen oder die Schuhe anziehen.
00:21:31: Das haben die Kinder zum Teil auch, aber wenn wir sie selber fragen kommen da
00:21:34: so
00:21:35: wahnsinns Ziele raus, die einem das Herz öffnen.
00:21:38: Und genau das machen wir in dieser Woche.
00:21:40: neben dem funktionellen Training ist eben auch das Zieltraining der Kinder Ein ganz wichtiges Thema.
00:21:45: Wir nutzen ganz viel Koop dabei, eine Therapiemethode auch für Kinder mit motorischen Entwicklungsstörungen.
00:21:50: aber inzwischen weiß man auch dass die bei Leuten mit Schlaganfall ganz gut funktioniert und Koop hilft Strategien zu entwickeln wenn ich irgendwas nicht so kann Wie ich möchte oder sollte, da muss ich rausfinden wie ich es anders machen kann.
00:22:00: Also ich mach eine Pläne.
00:22:03: Endlich vom Computer!
00:22:05: Und das Tolle ist Plänen können scheitern und dann mache ich einen neuen Plan und nicht ich oder meine Hand ist doof sondern einfach der Plan war nicht der passende.
00:22:12: Das sind die therapeutischen Ansätze bei uns im Hip-Naser Intensivwoche.
00:22:16: Wir fangen aber an mit einem Frühstück wir essen auch zusammen Mittag und was so richtig... cool und effektiv sind eigentlich zwei Sachen.
00:22:25: Zum einen hat jedes Kind eine eigene Bezugsperson, es kann eine Therapeutin sein vom SPZ oder einer von unseren wunderbaren Ergotherapiestudentinnen die uns jedes Jahr helfen.
00:22:34: Und die ist halt auch nur für dieses Kind zuständig und man hat immer ein Ansprechpartner, man kann sich ausruhen, man können sich austauschen.
00:22:42: da baut sich so ne richtig schöne Bindung über die Woche dann auf zwischen den beiden.
00:22:47: das ist immer ganz toll zu sehen und die Kinder erleben teilweise das erste mal, da sind andere die sind genauso wie ich oder ich kann Sachen besser.
00:22:56: Weil gerade die Kinder, die fitter sind mit diesen leichteren und zählere Braalparesen wenn sie auf eine normale Schule gehen oder einen normalen Kindergarten dann haben die kein anderes Kind dass so ist wie Sie Und zum ersten Mal sehen sie sich als normal an in diesen Gruppen.
00:23:09: also auch das ist ein riesengroßer Effekt.
00:23:12: Wir haben natürlich auch mal richtig schöne Action-Sachen.
00:23:14: Wir gehen gemeinsam klettern bei uns in der Kletterhalle, das machen zwei Kollegen aus der Kinder und Jugendpsicherheit redileiten das dann an... wir haben manchmal einen Zubesuch dabei oder der VfL aus der Brücke ist schon gekommen oder die Feuerwehr ist schon gekommen und wir haben schon getrommelt.
00:23:27: also jedes Jahr sind so verschiedene extra Highlights dabei damit eben neben dem harten Training noch ein bisschen mehr Spaß dabei ist und wir stellen jedes Jahr fest dass wir eigentlich unsere Trechnikseinheiten wieder ein bisschen runterschrauben können.
00:23:43: Wir sind sehr engagiert, wir haben es in den vergangenen Jahren gestartet und haben aber gemerkt das Training ist eine wichtige Sache und die Kinder verbessern sich auch in ihren Zielen oder Funktionellen anliegen.
00:23:53: Aber diese Gruppendynamik und dieses Gefühl von ich mache was mit anderen, die so sind wie ich und wir sind hier mal ganz unter uns – das ist genauso wichtig für die Eltern, die sich teilweise treffen und austauschen.
00:24:08: Wir sind ja alle so offen wie ich in die Inklusion machen.
00:24:10: Podcast heißt Inklusion, ne?
00:24:12: Und ich hab das schon öfter gehört und ich glaub' dass auch ganz arg.
00:24:16: inklusion ist richtig toll und klasse aber macht auch ein bisschen einsam weil bis dann halt immer der einzige Mensch mit irgendeiner Besonderheit die sonst eben keiner hat und da so Inseln zu bieten und Gruppen zu bieten wo man mal sieht er hat auch so ein Problem und der löst das so wie ich oder anders als ich und nicht keiner abgucken Das soll man mal nicht unterschätzen.
00:24:39: Ich glaube, das ist ein guter Faktor Anke!
00:24:42: Da erinnere ich mich an die Folge mit Wunderbund.
00:24:44: Wir hatten auch mal drüber gesprochen, dass wir gesagt haben gerade für Eltern oder Familie mit Kindern mit Behinderung ist es wichtig einfach Räume zu schaffen wo sie unter sich sind um halt mal wirklich ihre Themen unter sich zu besprechen und nicht zu sagen Sie müssen immer in alle anderen Gruppen rein damit sie dann inkludiert werden.
00:24:58: nein das geht auch darum dass sie für sich auch mal sein können.
00:25:01: Ja also super spannend viel Spaß und Spannung dabei.
00:25:04: und was ich noch einen netten Zeitkick fand Es ist ja auch eine leichte Hilfsmittel-Sprechstunde Weil die Kinder untereinander sich nämlich die Hilfsmittel irgendwie.
00:25:15: Wie soll ich das sagen?
00:25:16: Vorstellen, kannst du da kurz
00:25:17: was zu sagen.
00:25:18: Das
00:25:19: finde ich richtig gut!
00:25:19: Ja, das habe ich mir gedacht.
00:25:20: Deshalb wollte ich den Link auf jeden Fall noch bringen.
00:25:23: Also man kann sich das so vorstellen am Anfang der Woche sind kaum Hilfsmittel da keine Frühstücksbretter, keine Handortesen, kein Garnis.
00:25:29: Am Ende der Woche liegt alles dar und es wurde zumindest mal ausprobiert und auch evaluiert.
00:25:34: Was denn funktioniert oder was nicht?
00:25:36: Und das ist einfach ganz toll weil zum einen wird vieles Zuhause nicht genutzt was da ist.
00:25:41: Einfach wenn man die Idee hat warum helfen kann, es wirkt dann irgendwie nur störend manchmal.
00:25:46: Manche Sachen helfen auch nicht wirklich.
00:25:48: also Handortesen können super sein aber bei manchen Dingen stören sie ja auch einfach.
00:25:52: und das muss man ausprobieren und sich auch darüber im Klaren sein.
00:25:56: und dieses Gefühl von ich bin Ich will gar nicht anders sein, da sind wir wieder beim Thema Inklusion.
00:26:01: Manchmal ist das auch ein Grund, Hilfsmittel abzulehnen weil es diesen ich bin Andersstatus nochmal deutlicher und sichtbarer macht.
00:26:07: Wenn ich aber in einer Gruppe bin wo das normal ist dass zu nutzen oder jemand noch was hat was noch viel praktischer ist und der Joghurtbecher mir jetzt nämlich nie mehr aus der Hand flutscht sondern ich pack den einfach in diese kleinen Becher rein und dann kann ich die alleine aufmachen.
00:26:19: Das kann durchaus sehr befreiend sein und dazu beitragen Hilfsmittel besser zunutzen oder auch anzunehmen haben auch noch mal einen Blick drauf und lernen einfach neue Sachen kennen.
00:26:29: Und können sich austauschen, also insofern...
00:26:32: Also ich habe das Gefühl, dass es etwas wo viele gerade denken, oh, das könnte was für mein Kind sein!
00:26:37: Würden gerne Teil nehmen und es ist nicht unmöglich.
00:26:39: vielleicht kannst du uns nochmal sagen wann das nächste Hit?
00:26:43: Ist es das nächste hit?
00:26:47: Ich war grade überlegen, was nehmen wir für ein Artikel?
00:26:48: Nein,
00:26:49: nein, es ist so zu sagen Das hilft eigentlich sogar.
00:26:52: Ja genau, was erzähle ich.
00:26:53: Du liegst eigentlich ganz richtig.
00:26:56: Es gibt nämlich in Süddeutschland Infokta Roy, die nennt das HIT.
00:26:58: Und wir nehmen das HIP!
00:26:59: Also naja... Okay
00:27:01: aber
00:27:01: HIP
00:27:02: Pura wann ist das nächste HIP?
00:27:03: Das Nächstes jetzt schon im Sommer und dem Moment.
00:27:05: Wir haben schon eine ganze Menge an Anmeldungen Aber noch nicht alle Plätze belegt.
00:27:09: also es ist noch nicht alles ganz sicher belegt.
00:27:11: Das ist vom dritten achten bis zum fünften achten.
00:27:14: das ist genau die überschneidende Zeit.
00:27:15: Sommerferien Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
00:27:18: da versuchen wir auch immer drauf zu achten weil wir Kinder aus beiden Einzugsbereichen haben.
00:27:23: Es gibt die Möglichkeit, wenn man einfach Interesse daran hat sich ans SPZ aus einer Rück zu wenden und genau da eine Mail hinzuschreiben zu sagen ich habe davon gehört.
00:27:31: Ich könnte mir vorstellen dass mein Kind vielleicht auch davon profitieren könnte Und dann würden wir uns einfach zurück melden.
00:27:36: und wenn es dieses Jahr nicht funktioniert Wir haben das auch noch für die nächsten Jahre geplant und dann kommt man auf die Warteliste.
00:27:42: Der Vorteil von Wartelliste ist Man wird als allererstes im Januar angeschrieben Vor allen anderen wie es so gibt.
00:27:48: Sehr gut, wunderbar
00:27:49: Sicher eine tolle Chance.
00:27:51: Was ich auch cool finde, ist dass es nicht so lange dauert.
00:27:54: Also so drei Wochen aus der Familie raus und so das ja schon aufwandt eine Woche.
00:27:58: Ja und es ist vor allem ambulant.
00:28:00: also man kommt morgens hin so gegen neun und man ist gegen vierzehn, vierzehnt, dreißig sind wir normalerweise fertig Kinder sind stehen KO, wir TherapeutInnen sind stehen, aber es ist überschaubar.
00:28:09: Und ist es wie gesagt eine Woche.
00:28:12: und auch wenn am Freitag alle sagen ob wir die nächste Woche direkt weitermachen?
00:28:15: Ich glaube gut, dass wir das nicht tun
00:28:17: Und man merkt, dass dir dabei auch das Herz aufgeht insgesamt bei deinem Beruf und bei dem was du da tust.
00:28:21: Vielen Dank dafür für deinen Engagement und vielen Dank dafür, dass du hier gewesen
00:28:23: bist!
00:28:24: Ja sehr gerne darf ich noch eine Sache sagen weil die habe ich für ihn angekündigt.
00:28:26: Thema Bobert & SI.
00:28:28: Ich will das nicht schlecht machen nur weil die Redflex in dieser Metastudie waren.
00:28:32: wenn man gute Erfahrungen damit hat und es als Therapeutin super alltags orientiert mit einbaut dann finde ich sollte man das auch tun.
00:28:39: Ja, also ganz, ganz wichtig.
00:28:40: Es gibt die Evidenz, die die Forschung sagt und es gibt die eigene quasi interne Evidenzen aus meiner Erfahrung raus und beides gehört zusammen.
00:28:46: Deshalb keine Dogmann ich darf das jetzt nicht mehr machen aber bitte auch vor allem auf den Alltag auf die Familien achten und nimmt den Alltag der Kinder ernst.
00:28:54: ihr habt's gehört.
00:28:55: So ein Ziel wie Ich möchte das Schwert in meine Lego Figur reinstecken kann total wichtig sein.
00:29:00: Sehr gut, dass du das nochmal gesagt hast.
00:29:02: Das weißt noch mal auf einer Episode hin die ich mir für diese Podcast-Folge nämlich nochmal aufgeschrieben hatte um sie unseren Hörerinnen und Hörern zum Abschluss zu empfehlen.
00:29:10: Nämlich die Episode vierzehn.
00:29:11: Woran erkenne ich eine gute Therapie für mein Kind mit Behinderung?
00:29:14: Da war sogar es Dr.
00:29:15: Thomas Becher und der hat seinen Ansatz erklärt und hat auch gesagt Ich meine Ersprach von einer Möhre, die ganz wichtig ist Und diese Möhe war eben... Die
00:29:22: innere Möhren, wenn ich mich
00:29:23: schätze!
00:29:24: Genau.
00:29:25: also keine Möhrene in Kindern vorhalten ist klar Sondern die innere.
00:29:28: das kann eben die Gummibärchentüte sein.
00:29:33: Und davon sprach er nämlich auch, musste ich mich jetzt dran erinnern als ich mit dir vorher gesprochen hatte.
00:29:37: da auch einmal noch herzlichen Hinweis drauf.
00:29:39: wie gesagt vielen dank dass du da warst und damit sagen wir tschüss bis zum nächsten mal.
00:29:43: vielen Dank fürs zuhören.
00:29:44: danke
00:29:44: danke
00:29:46: danke dass ich hier sein durfte.
00:29:47: tschüs
00:29:48: das war Sinklusion
00:29:52: der Schubmann Podcast
00:29:53: für Familien
00:29:55: mit Behinderung.
00:29:57: weitere Informationen
00:29:58: gibt es unter
00:29:59: www.
00:30:00: Schuckmann.de.
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